2026 Walchsee: Meine Mitteldistanz Premiere – Marcus

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 Vor meiner ersten Mitteldistanz war ich ziemlich nervös. Das fing schon beim Rad-Check-in an: Ich hatte mein Rad und meine Beutel versehentlich bei der Startnummer 1007 statt 1107 aufgehängt. Zum Glück haben Marc und die Wettkampfrichter den Fehler noch rechtzeitig bemerkt. Sonst wäre das ein heilloses Durcheinander geworden.

Das Schwimmen ohne Neo hat sich dann besser angefühlt als erwartet. Die Schwimmzeit war zwar wie zu erwarten etwas langsamer, aber völlig in Ordnung. Mein Puls blieb moderat, und nach der Platzierung war das Schwimmen sogar meine beste Disziplin. Beim Ausstieg hat mich Annette angefeuert, das hat zusätzlich motiviert.

Auf dem Rad hat es dann richtig Spaß gemacht. Leider habe ich in der ersten Runde etwas zu kräftig in die Pedale getreten. Das habe ich in der zweiten Runde und vor allem zu Beginn des Laufens zu spüren bekommen. Dafür war meine Radzeit sogar etwas besser als erhofft.

Beim Wechsel aufs Laufen waren die Oberschenkel zunächst richtig schwer. Also erst einmal ein Gel nachgelegt und weiter ging’s. Das Kühltuch von Jasmin war dabei Gold wert. Überhaupt haben die vielen Freiwilligen an der Strecke, die uns ständig mit Wasser versorgt und gekühlt haben, das Laufen trotz der Hitze zu einem besonderen Erlebnis gemacht.

Die dritte Laufrunde war dann mental die größte Herausforderung. Irgendwann habe ich auch nichts mehr in den Magen bekommen. Vor der vierten und letzten Runde haben mich die Vereinskollegen noch einmal lautstark angefeuert. Das hat noch einmal richtig Energie gegeben.

Im Ziel war ich einfach nur sehr zufrieden. Ich war zwar am Limit, aber insgesamt war es weniger hart, als ich es mir vorgestellt hatte. Bei der Hitze waren Puls und Kreislauf die entscheidenden Faktoren. Dank der vielen Helfer an der Strecke hatte ich damit zum Glück keine Probleme.

Die Unterstützung durch die Vereinskollegen war einfach super!

Verfasst von Marcus