Am 20.03.2013 fand die Sportlerehrung der Stadt Markgröningen in der Stadthalle statt. Hier werden jährlich alle Sportler geehrt, die im vergangenen Jahr herausragende Leistungen für einen Markgröninger Verein erzielt haben. Bürgermeister Rudolf Kürner empfing mit zwei seiner Mitarbeiter die Sportler und Laudatoren und ließ es sich nicht nehmen, die Ehrungen selbst zu überreichen.

Der Ablauf der Sportlerehrung wurde im Vergleich zu den Vorjahren leicht verändert. Zum Positiven. Es wurden nicht mehr die Sportler aufgerufen, sondern die Laudatoren, welche dann die Sportler und deren Leistungen vorstellten.

Die Veranstaltung wurde sehr stimmungsvoll durch eine junge Sängerin der Musikschule untermalt, die sich, unterstützt durch ihren Lehrer, selbst auf der Gitarre begleitete.

Joachim Hambücher war letztes Jahr der erste Triathlet aus Markgröningen, der bei der Sportlerehrung für seine Leistungen ausgezeichnet wurde. Auch 2012 war Joachim wieder sehr aktiv. Und er erzielte bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften über die Mitteldistanz beim Breisgau Triathlon in Malterdingen den dritten Rang. Wofür er zum zweiten Mal von der Stadt Markgröningen ausgezeichnet wurde.

Dieser Erfolg war hart erkämpft. Bis zu 38°C zeigte das Thermometer am 19. August 2012 im Breisgau. Im Radio wurde geraten, körperliche Anstrengungen zu vermeiden. Nach 42 Minuten für die 1.9 km im Wasser und 2:45 Stunden auf der 80 Kilometer langen Radstrecke schnürte Joachim um 13:30 Uhr die Laufschuhe. Die Mittagshitze auf der Laufstrecke, die nahezu keinen Schatten bot, machte ihm dann zu schaffen und kostete auch ein paar Minuten, aber keine Platzierung. Und so holte sich Joachim nach 5:31:06 Stunden den Bronzerang bei den Baden Württembergischen Meisterschaften über die Mitteldistanz.

Auch Jörg Kammerer erfüllte 2012 die Kriterien für die Sportlerehrung. Und zwar am 06. Oktober 2012 in Eichelberg, wo die deutschen Meisterschaften im Crossduathlon ausgetragen wurden. Leider konnte er die Ehrung auf Grund eines geschäftlichen Termins nicht selbst entgegen nehmen.

Das Feld in Eichelberg war hochkarätig besetzt und die Strecken anspruchsvoll. Zum Auftakt warteten 7.5 Laufkilometer über Waldwege, Wiesen und auch kurze Asphaltpassagen auf die Teilnehmer. Bei Duathlons allgemein und erst recht wenn es um Meistertitel geht, wird der erste Lauf extrem hart gelaufen. Jörg wechselte nach knapp 32 Minuten auf das Rad und lag damit zunächst im Mittelfeld. Mit einer mutigen Fahrt schob er sich auf der 22 Kilometer langen Mountainbikestrecke über Waldwirtschaftswege und Singletrails, die er in ca. 55 Minuten bewältigte, Platz um Platz nach vorne. Der zweite Lauf tut beim Duathlon dann richtig weh. Die Beine sind schwer von der Vorbelastung. Aber Jörg war am Ende einer langen Saison immer noch in super Form und konnte die Geschwindigkeit vom ersten Laufabschnitt beinahe aufrechterhalten. Damit sicherte er sich auf den abschließenden 5 Kilometern in einer Gesamtzeit von 1:50:46 Stunden den sechsten Rang bei den deutschen Meisterschaften im Crossduathlon.